EIN SOMMER IN DEN BERGEN – Teil 1

Prolog
Mai 2024. Santiago de Compostela. Vor der Kathedrale, wo Hundettausende Pilger ihre Wanderung auf den verschiedenen Caminos Europas beenden, laufe ich auf dem leeren Platz nachts hin und her. Über 800 Kilometer auf dem Camino del Norte liegen hinter mir. Tage in der Einsamkeit, am Meer, in Kirchen. Um mit dem alten Leben abzuschließen. Um Mut und Kraft für einen neuen Lebensabschnitt zu finden. Es geht mir gut. Ich beschliesse, dem alten Job als TV-Producerin, der nach 34 Jahren plötzlich gekündigt wurde, nicht weiter hinterherzuweinen. Er war nur ein Teil von mir. Ich bin, kann und will noch mehr. Bald darauf erinnere ich mich an eine Email vom Alpenverein. Nun habe ich im Sommer einen Job auf einer Hütte.

AUF GEHTS!
Ich sitze im Nachtzug von Berlin nach Linz. Brandenburg. Sachsen-Anhalt, Sachsen, Thüringen, Bayern passiere ich, ohne Umrisse der Landschaft zu erkennen. Nichts bleibt haften, kein Bild wird zu einer Erinnerung. Als würde ich wie Harry Potter mit einem Portschlüssel reisen und in einer Sekunde an einem Ort sein, der weit weg von meinem Alltag liegt. Um mich herum schlafen die meisten Reisenden.  Einige haben ihre Schuhe ausgezogen, es riecht nicht gut. In Öberösterreich wird es langsam hell. Ich packe mein Strickzeug ein, steige um in den Zug nach Steeg-Gosau. Der ist voll mit Rentnern.  Sie wollen alle nach Bad Ischl. Dorthin, wo die 15jährige Sissi ihren Franzl kennenlernte und der damals 23jährige Kaiser von Österreich sich in die Prinzessin aus Bayern verliebte. Wenn ich Weihnachten die Klöße forme, schaue ich dabei der jungen Romy Schneider zu, wie sie in ihrer Rolle als „Sissi“ Karlheinz Böhm als“Franzl“ küsst. Zeit seines Lebens hat Böhm seine kaiserliche Rolle gehasst und wurde erst in Äthiopien, als er Millionen hungernden Kindern half, glücklich. Für mich gehören die kitschigen „Sissi“-Filme zu Weihnachten wie die Kugeln zum Tannenbaum. Ich lenke mich ab und meine Aufmerksamkeit auf Kleinigkeiten, denn noch möchte ich nicht an meine Monate in den Bergen denken. Sie werden mich herausfordern.
Herausforderungen sind meist anspruchsvolle Situationen, die dem Leben einen neuen Sinn geben und es interessanter gestalten können. Herausforderungen sind für mich nicht neu. Als ich vom Dorf 1986 zum Studium nach Leipzig ging, war mein Uniort für mich eine Weltstadt. Ich fühlte mich so frei wie nie, nahm alles mit, was meinen Weg kreuzte. Lesungen in besetzten Wohnungen. Obstwein im Studentenkeller. (Ich bekomme sofort Kopfschmerzen, wenn ich an diesen denke.) Kalte Winter ohne warmes Wasser. Ernteeinsätze im Regen. Jeden Freitag einen Nuss-Eis-Becher in der Mocca-Milch-Eisbar, weil Oma Sandy immer einen Zehner schickte. Christa Wolfs „Störfall“ als Mantra und viele lange Nächte mit vielen Küssen.  Ich lächle. Gute Erinnerungen schenken Zuversicht und Selbstvertrauen. In „Club der toten Dichter“ steigt Lehrer Keating auf den Schreibtisch und damit in die Höhe, weil der Bilck von oben eine neue Perspektive ermöglicht.  Die Gosaukammbahn bringt mich auf 1500 Meter Höhe. Ein paar Meter zu Fuß und ich sehe die Gablonzer Hütte, mein Arbeits- und Wohnort für die nächsten Monate. Ich bin da. Freiwilliges Exil. Heidi wurde gegen ihren Willen in die Berge geschickt. Sie hasste es zu Beginn und lernte dann die Berge und das karge Leben mit ihnen lieben. Mache ich das Richtige? Warum ist es überhaupt so schwer, das Richtige zu tun? Vielleicht weil es das Richtige heißt und nicht das Einfache.

SCHMERZEN
4:00 Uhr. Die Alpen glühen rot und locken die Städterin nach draussen. Ich schnappe meine Wanderstöcke und laufe über die Zwieslalm, durchs Moos zur Rottenhofhütte. Überall blühen Blumen, es sieht aus, als würde die Erde lächeln. Zu dieser Uhrzeit ist es einsam im Dachsteingebirge West, mit den landschaftlichen Glanzlichtern Hoher Dachstein und dem Gosaukamm, eine wilde Bergkette mit der unvergleichlichen Bischofsmütze. Die ist über 2400 Meter hoch. Die Einheimischen sagen, dass der Kletterberg eine herzlich-heilende Ausstrahlung hat. Ich geniesse die Schritte in der stillen Landschaft, bevor die Hütte und damit mein neuer Arbeitsalltag zum Leben erwacht. Ich bin jetzt eine „Allrounderin“ laut Arbeitsvertrag. Mein Tag beginnt mit Bettenmachen. Im Haus gibt es zwei Bettentypen. Die Doppelstockbetten im Lager und Betten im Mehrbettzimmer. Letztere werden jeden Tag frisch bezogen. Schon nach drei Betten spüre ich Arme und Finger. Mit meiner Hausfrauentechnik werde ich nicht weit kommen. Und besonders schnell bin ich auch nicht. In den großen Schlafräumen müssen die Matratzen geputzt, die Kopfkissen nach Frau-Holle-Art geschüttelt und die Wolldecken gefaltet werden. Zwei Stunden später kann ich meine Arme kaum noch heben. Atmen. Augen zu und durch. Es geht nun für mich in den Service. Um die Gablonzer Hütte herum gibt es eine große Terrasse in L-Form, mit 21 Tischen. An jedem Tisch stehen zwei Bänke. Über 80 Gäste können sich hier stärken, ausruhen und die wunderschöne Aussicht auf den Gosaugletscher und den Großen Donnerkogel genießen. Ich schleppe Tabletts mit Getränken und Speisen nach draußen. Ununterbrochen. Bis es regnet und die Bergbesucher sich in Luft auflösen. Noch nie habe ich einen raschen Wetterwechsel so geliebt. Ließe sich der Regen umarmen, hätte ich mein müdes Haupt in seine Halsbeuge gelegt. Ich falle völlig fertig noch vor Sonnenuntergang ins Bett und bewege meinen schmerzenden Körper keinen Zentimeter mehr. Als Studentin habe ich öfter gekellnert. In Leipzig. Im Arbeiter- und Bauern-Club. Dort haben die Brigaden gemeinsam ihre Prämien auf den Kopf gekloppt, es gab immer viele Betrunkene und somit viel Trinkgeld für uns Studentinnen. Nach der Arbeit sind wir noch tanzen gegangen. Wir schwebten wie federleichte Feen über die Tanzfläche. Und nichts schmerzte.

DIE HÜTTE
Mein Zuhause auf Zeit, die Gablonzer Hütte, steht exakt auf 1550 Meter Höhe. 1934 wird sie nach nur 10 Monaten Bauzeit eröffnet. Jedes Stück Holz, jeder Dachziegel, jedes Inventarteil wird vom Vorderen Gosausee über 500 Höhenmeter nach oben getragen. Erst 1960 wird für die Hütte eine Materialseilbahn gebaut und das elektrische Licht erreicht den Berg.  1967 wird die Gosaukammbahn in Betrieb genommen. Innerhalb von vier Minuten ist man nun „auf dem Berg“. Und um die Hütte herum entsteht ein Skigebiet. Der Alpenverein Sektion Neugablonz-Enns, Besitzer der Hütte, sorgt für bauliche Erweiterungen. Es entstehen mehr Schlafmöglichlkeiten, neue Waschräume und Toiletten. Heute ist die Hütte in der Bergregion Dachstein-Tauern West mit den Hauptorten Annaberg, Filzmoos, Radstadt, Flachau und Wagrain ein beliebter Ort für Tagesausflügler, Kurzzeitwanderer, Kletterer und Tourengeher, die auch bei uns übernachten. In den Monaten Juni, Juli, August und September ist die Hütte fast jeden Tag ausgebucht. Das ist gut so. Denn die vielen Übernachtungen sichern das Überleben der Hütte. Durch die Einnahmen kann der Alpenverein nach und nach Sanierungsarbeiten durchführen. Im Oktober feiert die Gablonzer Hütte ihren 90.Geburtstag. Für mich ist das große schöne Holzhaus wie mein Heimatdorf Seefeld. Jeder kennt jeden und man muss zusammenhalten, sonst funktioniert es nicht. Das Leben in den Bergen ist heute ein hartes Leben zwischen Auflagen, Wassermangel, Touristen, die über die Preise schimpfen, hohen Materialkosten und Nachbarn, die immer einen Schnaps auf den Tisch stellen. Gleich in meiner ersten Woche begrüße und quatsche ich mit jedem, der wie ich in der Region arbeitet. Für mich ist das ein gutes Ankommen und Verankern.  Zuhause ist ein Gefühl, kein Ort. Ein Zuhause ist nicht gebunden an Zement oder Mörtel. Wenn du den Ort, wo du bist, fühlst und er für dich wie eine schützende Hütte ist, dann bist du daheim.

EINE COLA BITTE!
Eine Familie lässt sich müde auf der Terrasse nieder, sie sind geschafft und sehr durstig. Die Eltern wollen Bier, die Tochter eine Cola. „Wir haben keine Cola, keine Fanta, keine Sprite. Auf der Hütte gibt es nur Bioprodukte.“ Das Pächterehepaar Jeannette und Gunnar führt die Hütte nachhaltig. Am Haus gibt es Solarpanel, den Strom liefern Wasserkraftwerke. Alle Lebensmittel sind Bio-zertifiziert, kommen von Biobauern aus der Region oder Jeannette ist mit ihrem kleinen Transporter im Tal unterwegs und kauft Bioprodukte ein. Das durstige Mädchen weint. So sehr hat es sich auf eine Cola gefreut. „Gibt es Eis?“ Wieder muss ich verneinen. Verständnis bekomme ich nicht. Aber dies ist nicht immer so. Es gibt Bergfreunde, die das Konzept der Hütte begrüßen, sich einen selbsgemachten Almkrachl und eine vergane indische Linsensuppe gönnen. Sie geniessen die Aussicht, stellen fest, dass das Bierglas ein Loch hat und bestellen und bestellen. Wenn Gäste unbedingt Würstl oder eine Gulaschsuppe wollen, schicke ich diese zu Rosi. Rosi ist unsere Nachbarin und betreibt eine kleine Wirtschaft in der Breininghütte.

BALD RENTNERIN
Seit 1981 haut Rosi Würstl und Rösti in die Pfanne, zapft Bier, schenkt Zirbe ein und dabei spricht sie viel und gerne und laut. Wenn man sie nicht kennt, meint man, sie ist knurrig. Aber Rosi ist einfach leidenschaftlich, sie ist wie ein Gipfel, den alle anstarren, der viel erlebt und jeden Sturm überlebt. Zum Feierabend sitzt sie gern vor der Hütte und trinkt ein Glasl Wein. Über ihre Schulter liegt dann meist eine wärmende Decke, sie spürt die alten Knochen. Rosi ist über 70 und lebt von Mai bis November auf der Hütte. „Ich habe noch drei Jahre,“ erzählt sie, „dann ziehe ich an den Attersee.“ Eine Rosi, die am Ufer des größten Sees Österreich einfach nur sitzt und wärmende Sonnenstrahlen geniesst, kann ich mir nicht vorstellen.

GEBURTSTAG
Es ist der 12. Juni. Auf der Hütte weiß keiner, dass ich heute 58 werde. Ich habe einen freien Tag und nehme den Bus nach Bad Ischl. Ich muss ins Krankenhaus. Die letzten Tage habe ich mir beim Bettenmachen und Getränkettragen die Tränen verkniffen. Mein rechter Arm schmerzt bei jeder kleinen Bewegung. Im Mondschein meiner Karriere nach nur ein paar Tagen ist das kein Treffer. Die Notaufnahme ist voll. Neben mir wartet Walter. Um seine rechte Hand trägt er einen blutigen Verband. „Ich wollte für meinen Enkelsohn einen Traktor aus Holz bauen, aber die Säge war schneller als ich,“ erzählt der 68jährige. Nach zwei Stunden Wartezeit werde ich endlich aufgerufen. Ein sehr attraktiver tschechischer Orthopäde untersucht mich, macht sich Notizen, schaut auf mein frisch angelegtes Krankenblatt und gratuliert mir zum Geburtstag. Dann schickt er mich zum Röntgen. Im rechten Oberarm hat sich eine Kalkablagerung entzündet. Das passt ja zum Älterwerden denke ich an meinem Ehrentag. Ich bekomme Schmerztabletten und den Rat, Topfenwickel anzulegen. Da es auf der Gablonzer Hütte jeden Tag frischen Topfenstrudel gibt, weiss ich, unser Kühlhaus hat genügend Topfen, also Quark, im Angebot. So endet mein Geburstag früh im Bett. Ohne Weinchen. Dafür mit Quarkwickel und der Hoffnung, so schnell wie möglich wieder schmerzfrei ein Bett nach dem anderen frisch beziehen zu können.

TOD AM BERG
Im Sommer in den Alpen unterwegs zu sein, ist gefährlicher als im Winter.  Schnelle Wetterwechsel mit Starkregen und Gewitter sorgen jährlich in Österreich für mehr als 4000 Unfälle. Und manche enden leider tragisch. Es ist bereits Mitte Juni und ich geniesse einen freien Tag. Draussen kracht und blitzt es. Die Hütte wackelt. Dann ist der Strom weg. Ich bin froh, heute morgen meine Wanderstöcke ignoriert zu haben. Bett und Reader waren verlockender. Dann höre ich einen Hubschrauber. Er landet neben der Hütte. Ein Bergretter wird an ein Seil eingeharkt. Dann hebt der Hubschrauber mit diesem ab Richtung Großer Donnerkogel. Zwei Kletterer sind mitten im Gewitter noch am Berg. Der Eisenweg zum Kogel hoch auf über 2000 Meter ist ein Klettersteigklassiker und berühmt für seine 40 Meter lange Himmelsleiter, die über eine Schlucht führt. Jedes Jahr zieht es Tausende Kletterer aus der ganzen Welt zum Steig. Viele von ihnen übernachten in unserer Alpenvereinshütte, zeigen abends stolz ihre Gipfelkreuzfotos. Der Hubschrauber kommt vom Berg zurück. Am Seil führt der Bergretter einen Verletzten mit sich. Mit meiner Mama schaue ich daheim immer „Die Bergretter“ im ZDF. Donnerstags ein Quotenhit mit 6 Millionen Zuschauern. Wir sitzen sicher auf dem Sofa, schlürfen Eierlikör und wissen, der fesche Sebastian Strobl rettet jeden noch in letzer Minute. Das echte Geschehen sorgt für Gänsehaut. Wir stehen vor der Hütte, sind stumm und geschockt. Am nächsten Tag lesen wir im Internet: Ein 61-jähriger Ungar und sein 25-jähriger Sohn waren gestern Nachmittag am Donnerkogel (Oberösterreich) klettern. Dort wurden sie von einem Gewitter überrascht. Nach einem Blitzschlag stürzte der Vater vor den Augen des Sohnes ab und verunglückte tödlich. Der junge Ungar kam mit Verbrennungen ins Krankenhaus. Er hatte die Bergretter gerufen.

ICH BIN NICHT ROBERT REDFORD
Ich habe mal wieder frei und ziehe los, ganz früh, um allein zu sein. Die Sonne schiebt sich über die Berge, die Dohlen erwachen und besetzen hungrig den Komposthaufen der Hütte. In der Ferne höre ich Kuhglocken. Glücklich wandere ich über feuchtes Moos. Dann höre ich Pferde wiehern. Träume ich? Ich weiss, in Träumen ist Unmögliches möglich. Nein, ich bin wach, denn ich spüre meine nassen Schuhe. Ich sehe Pferde, direkt vor mir. Frei grasend. Haben auch sie einen Job auf der Alm?  Mit Pferden kenne ich mich überhaupt nicht aus. Nur mit Kühen. Doch die standen, als ich als Melkerin gearbeitet habe, im Stall. Freilaufende Tiere flößen mir Respekt ein. Als Kind hat mich auf dem Bauernhof meiner Tante Traudl mal ein Ziegenbock verfolgt. Das Problem war, dass ich panisch direkt in seinen Stall geflüchtet bin. Das Geschrei war gross als er mich in diesen verfolgte. Wir rasteten beide aus. Die Pferde rücken näher und beginnen mich zu umkreisen. Wie Robert Redford im Film „Der Pferdeflüsterer“ hebe ich die Arme und rufe „Ho-Ho“. Das bewirkt gar nichts. Schon liegt der erste Pferdekopf auf meiner Schulter. Auch am Rücken spüre ich etwas Warmes. Ich entscheide mich für ruhiges Atmen und Stehenbleiben. Minutenlang. So langsam beginnen meine Sachen nach Pferd zu riechen. Und dann ziehen die Vierbeiner weiter. Und ich auch. Etwas stinkend aber glücklich über freie Pferde, die nur etwas neugierig waren.

GEDICHTE AM BERG
Mitarbeiter Frieder sitzt neben mir zum Feierabend mit einem Radler auf unser grünen Personalbank. Sie steht hinterm Haus und ist unser kleines Refugium. Frieder liest ein Gedicht vor: „In den Wolken zieht das Sein. Von Ort und Stund. Sanfte Augen schließen sich. Schau nach oben, werd befreit. Erd und Himmel sind vereint.“ Der 21jährige ist ein Wortkünstler und Suchender. Nach der Schule beginnt er eine Lehre als Krankenpfleger. Er liebt die Arbeit mit alten Menschen, singt für sie, tanzt mit ihnen. Doch irgendwann muss er weiterziehen, durch die Landschaften des Lebens und landet so für einen Job mit freier Kost und Logis auf der Gablonzer Hütte. Sein fröhliches Gemüt gefällt dem Team gut und die Gäste lieben ihn. Wenn er Frühstück bereitet, erklingt immer Musik aus seiner Hosentasche. Macht er Getränke am Tresen, trägt er schwungvoll ein Geschirrtuch über die Schulter. Am Abend zieht er mit seinem Didgeridoo, ein Blasinstrument der Aborigines, auf den Berg. Verschiedene tiefe Töne erklingen kostenlos für Almvieh und Almbesucher. Lange bleibt der junge Mann nicht. Er sucht eine neue Herausforderung und wird nun eine Kochlehre an der Nordsee beginnen. „Meine Lebenslinie ist noch wie eine Wäscheleine. Ich hänge ständige neue Teile in den Wind“, sagt Frieder.

7 Gedanken zu “EIN SOMMER IN DEN BERGEN – Teil 1

  1. Jacqui, fast nie steht es still bei dir, höchstens wenn der Kopf von der hässlichen Migräne befallen wird. Umso schöner sind die Zeilen um dein neues Abenteuer, nach dem abrupten Ende einer TV – Festanstellung. Du wanderst durchs Leben, jetzt am Berg, geht’s zurück ins Großstadttal. Herzlich Willkommen und weiter geht’s auf deiner Lebenswanderung, dein Schlüttiiii

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  2. What an adventure! I am so impressed and inspired by your courage and curiosity of life and ability to take action. Beautifully written!

    /Lena from Sweden

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Danke für die Unterstützung!